Allgemeines

Das Heimatmuseum im Stadtteil Massenheim

 

Das Museum ist im schönsten Fachwerkhaus Massenheims, dem alten Rathaus, untergebracht. Das Ensemble besteht aus dem Rathaus, der Scheune und dem Hirtenhaus.

 

Eine Inschrift auf dem Balken der Scheune datiert die Zahl 1731. Nach umfangreichen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten wurde das Heimatmuseum am 6.August 1999 wiedereröffnet.

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Im Eingangsbereich ist auf Tafeln die Geschichte Massenheims dargestellt, in einer großen Vitrine alles Wissenswerte über die Flachsverarbeitung.

 

Der Anbau des Flachses und die Verarbeitung bis zur Leinenweberei war ein bedeutender Handwerkszweig bis ca. 1910 in Massenheim.

In einem kleineren Ausstellungsraum findet der Besucher eine Schusterwerkstatt, eine Ausstellung zur Hausschlachtung sowie eine alte Schmiede.

 

Luftaufnahmen des Ortes sowie eine Tafel von Josef Knipf über die jeweiligen "Vergrößerungen" des Ortes in diesem Jahrhundert sind zu besichtigen.

 

Ebenso befindet sich dort ein maßstabgerechtes Modell des Dorfplatzes, von Peter Kußmann angefertigt.

Im neuen großen Raum fällt der Blick auf einen Pferdeschlitten aus dem Jahre 1900, von der Familie Laupus restauriert und als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

 

 In verschiedenen Vitrinen sind das Thema Schule, sie war früher in diesem Raum untergebracht, das Thema Feuerwehr, Gegenstände der alten Mettenheimischen und später Sebaldschen Apotheke aus Vilbel, die evangelische und die katholische Kirche in Massenheim mit alten Bibeln und Gesangbüchern dargebracht.

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Auf weiteren Wandtafeln wurde der durch Massenheim fließende Erlenbach von der Quelle bis zur Mündung erläutert sowie die Geschichte der Massenheimer Ziegelei, heute Firma Keraform Spezialziegel.

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Über einer Original-Auswanderungskiste  kann der Besucher auf Tafeln alles über Auswanderung allgemein und Massenheim speziell erfahren.

 

Eine Collage von Wolfgang Boos beschreibt den Weg des Ludwig Wilhelm Müller von Massenheim in die USA. Eine 2. Collage von Wolfgang Boos über das Leben von Louis William Miller in den USA (1853-1892) ist seit dem 30. Januar 2002 zu sehen. L.W. Miller lebte in der Stadt Cape Girardeau, Missouri.

 

Auswanderung L.W. Müller (Miller)
In einer dritten Collage sind alle Massenheimer Nordamerika-Auswanderer im 19. Jahrhundert aufgelistet.

Im Speziellen wird die Auswanderung der Familie Hinkel aufgeführt. Bis 1983 gab es noch Kontakte zu dem 1986 auf dem "Arlington National Cemetery" beigesetzten Colonel John V. Hinkel und seinen Nachkommen.

 

In einem kleinen Ausstellungsraum findet der Besucher eine Schusterwerkstatt, Gegenstände zur Hausschlachtung und eine alte Schmiede.


Ein Bücherregal mit allen Ausgaben der Bad Vilbeler Heimatblätter des Vereins für Geschichte und Heimatpflege, Jubiläumshefte der Vereine und vieles mehr laden zum Betrachten und Schmökern ein, ebenso finden interessierte Besucher eine umfangreiche Sammlung von Fotografien von 1877 bis heute.

 

Adresse: Altes Rathaus
An der Kirche 8
61118 BAD VILBEL-Massenheim

Internet:

www.museummassenheim.de,

www.bad-vilbel.de
 und
www.kultur-bad-vilbel.de

 

Bei Fragen zum Internetauftritt des Heimatmuseums Massenheim kontaktieren Sie bitte:
Wolfgang Boos
e-mail:

Tel: 06101-44421

Öffnungszeiten: Sa. u. So. 14-17 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung
Eintritt: frei

 

Anfragen: Fachbereich Kultur der Stadt Bad Vilbel

Tel: 06101-559310 und 06101-5593-12

 

Brigitte Boos (c/o Heimatmuseum) Tel: 06101-44421